Regenfänger

2001, Eberhard Bosslet
Oberwinter – Mole Yachthafen

Eberhard Bosslet errichtete auf der Landzunge von Oberwinter eine zwölf Meter hohe Skulptur, den trichterförmigen »Regenfänger«. Der technoid anmutende Turm besteht aus einer allseitig einsehbaren geometrischen Holz- und Stahlkonstruktion. Als Blickfang dominiert er die umgebende Landschaft.

  • © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Nic Tenwiggenhorn
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    Eberhard Bosslet – Regenfänger
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Nic Tenwiggenhorn
  • © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Nic Tenwiggenhorn
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    Eberhard Bosslet – Regenfänger
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Nic Tenwiggenhorn

Zum Werk

Wie ein point de vue (Blickpunkt) in der barocken Gartenarchitektur zieht Bosslets »Regenfänger« von allen Seiten die Blicke auf sich: von der Straße wie auch aus der weiten Ferne des anderen Flussufers. Dadurch entstehen Perspektiven wie in einem Landschaftsbild.
Eine Besonderheit des Turms ist seine Konstruktion: die Struktur der Skulptur entstammt einem Schalungssystem des Beton-Hochbaus. In Verbindung mit einem aufgesetzten Trichter aus Stahl wird der Turm zum »Regenfänger« für Remagen.


Das Fallrohr des Trichters befindet sich im Zentrum der Turmstruktur. Es endet in drei Metern Höhe und wird bei Regen, wie Bosslet sagt, zur »öffentlichen Dusche«.

 

Über den Künstler

Eberhard Bosslet ist 1953 in Speyer geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin und Dresden. Gemeinsam mit Otmar Sattel, Werner Klotz und anderen war er ab 1981 Mitglied der Künstlergruppe »Material und Wirkung«. 

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