Das Fundament der Kunst

Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin
25. Jun 2010 – 24. Okt 2010

Über die Ausstellung

Auf Augenhöhe des Betrachters

Erstmals beleuchtet eine Ausstellung in diesem Umfang eines der spannendsten Themen der Bildhauerei: das vielfältige Verhältnis von Figur und Sockel in der Moderne. Seit der Antike hatte dieses »Fundament der Kunst« ausschließlich dienende Funktion. Erst Bildhauer wie Auguste Rodin holen die Skulptur vom Sockel und präsentieren sie auf Augenhöhe des Betrachters. In der Folge eröffnen sich dem »Unterbau« im 20. Jahrhundert neue und überraschende Perspektiven. Hans Arp beispielsweise spielt auf vielfältige Weise mit dem Sockel: Er löst die definierte Rollenverteilung von »oben« und »unten« auf, so dass der Sockel selbst dabei zum Kunstobjekt werden kann.

 

Die Ausstellung, die von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums Bahnhof Rolandseck großzügig unterstützt wird, präsentiert mehr als 50 internationale Künstlerinnen und Künstler. Der Spannungsbogen reicht von den »Pionieren« Auguste Rodin, Alberto Giacometti und Piero Manzoni, über Hans Arp, Anthony Caro und Jean Tinguely bis zu Zeitgenossen, unter ihnen Marc Dion, Markus Lüpertz, Daniel Spoerri und Erwin Wurm.

 

In Kooperation mit den Städtischen Museen Heilbronn und dem Gerhard Marcks Haus Bremen.

Katalog zur Ausstellung

Katalog Die Skulptur und ihr Sockel

Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin

Ansprechpartnerin

Kuratorin Zeitgenössische Kunst

Jutta Mattern M.A.

02228-9425-13
mattern@arpmuseum.org

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