Das inszenierte Ich

Porträts seit 1500
17. Mai 2013 – 04. Mai 2014

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Unser Gesicht ist das Tor zu unserer Umwelt, ist Basis jeder Kommunikation. Es ist ein menschliches Bedürfnis, ein Porträt des Vertrauten oder Geliebten zu bewahren: in Gestalt eines Bildmedaillons, als Gemälde oder auf einer Fotografie. Über Jahrhunderte hinweg verharrt der Dargestellte im Moment und tritt in einen wortlosen, zeitlosen Dialog mit uns.

50 Exponate, darunter 36 Gemälde, Zeichnungen und sieben Skulpturen aus der Sammlung Rau für UNICEF, sowie sieben ausgewählte Sücke aus der Sammlung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck illustrieren die Entwicklung der Porträtmalerei und Skulptur seit dem 16. Jahrhundert.

46 herausragende Künstler von Deleyn über Degas bis zu K.O. Götz beleuchten das Künstler-Ich im Wandel der Zeit bis ins 20. Jahrhundert. Sie bringen die Gesicher dieser Ausstellung zum Sprechen. So lernt man bei Tiepolo, Renoir, Modersohn-Becker und van Dongen die Porträtmaler im Kreise ihrer Freunde, Familie und Lieblingsmodelle kennen. Und Aug' in Aug' steht man mit ihren Auftraggebern: dem religiösen Stifter des Spätmittelalters, dem Kunstsammlerpaar der Renaissance, dem englischen Gentleman des Barock, der adeligen Großfamilie des ausklingenden 18. Jahrhunderts. Ausstellung und Katalog fahnden nach dem Anlass, der sie in die Gemälde lockte, erforschen ihre Lebens- und Arbeitswelten. Die Porträts sind ein Spiegel, in dem wir unsere eigene Geschichte erschauen.

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Das inszeniert Ich. Porträts seit 1500

17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014

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Ansprechpartnerin

Kuratorin der Kunstkammer Rau

Dr. Susanne Blöcker

02228-9425-68
bloecker@arpmuseum.org

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