Im Walde auszusetzen

1932, Hans Arp

  • © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/ Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
    Hans Arp, Im Walde auszusetzen, 1932 Bronze (0/5, Rudier 1983)
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/ Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
Zweiklang Hans Arp – Sophie Taeuber-Arp, Zeichnungen, Photos, Gedichte, hrsg. von Ernst Scheidegger, Zürich 1960, S. 101.

»Ich wollte, dass meine Arbeit sich bescheiden und anonym in den Wald, in die Berge, in die Natur
einfüge.«

Zum Werk

Bronze (0/5, Rudier 1983)

Höhe: 12 cm

 

Im Walde auszusetzen zählt zu einer Reihe mehrteiliger Plastiken, die Arp zwischen 1932 und 1934 schuf. Leicht und spielerisch liegen die kleineren Elemente auf der weich anmutenden tragenden Fläche. Es sind auf das Einfachste reduzierte, amorphe Formen, die an Kieselsteine erinnern oder gar an Einzeller. Die Anordnung der aufliegenden Formen war bei den zunächst in Gips gefertigten Plastiken nicht festgelegt. Arp beabsichtigte sogar, dass der Betrachter diese selbst bestimmen kann. Eine damit verbundene weitgehende Beliebigkeit der Aufstellung kam auch seiner Vorstellung entgegen, dass sich diese Plastiken in ihrer natürlichen Umgebung »verlieren« sollten.

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