Purzelbaum

1942 , Hans Arp

  • © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/ Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
    Hans Arp, Purzelbaum, 1942, Bronze (0/5, Rudier 1976)
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/ Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Foto: Mick Vincenz
Hans Arp. Unsern täglichen Traum, Zürich 1955, S. 84.

»Während ich arbeite, entstehen, freundliche, seltsame, böse, unerklärliche, stumme, schlafende Formen. Sie bilden sich wie ohne mein Zutun. Ich glaube nur die Hände zu bewegen.«

Zum Werk

Bronze (0/5, Rudier 1976)

Höhe 35 cm

 

Anschaulich beschreibt Arp in dem Zitat seine intuitive Arbeitsweise. Die
Formen entstehen spontan. Sie sind nicht im Voraus geplant, es liegen ihnen keine Entwürfe zu Grunde. Auch die Plastik Purzelbaum wird wohl auf diese Weise
entstanden sein. Sie gehört zu einer Reihe kleinformatiger Plastiken – Mischwesen, deren Ausstülpungen und längliche Wülste wie unkontrolliert in den Raum greifen. Die Formen beginnen vor unseren Augen zu wuchern, erinnern an die Tentakel von Meerestieren oder an Schlingpflanzen.

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