Die Felspyramiden von Port-Coton

1886, Claude Monet

  • © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
    Claude Monet, Die Felspyramiden von Port-Coton, 1886
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

Über das Werk

Öl auf Leinwand,65,5 x 65,6 cm

bezeichnet und datiert unten rechts: „86 Claude Monet"

 

1886 fuhr Claude Monet von Giverny in die Bretagne auf die Belle-Île-en-Mer. Er blieb mehrere Monate. Fasziniert von dem tosenden Meer und den steilen Felsnadeln, die dem Spiel der Wellenkämme ausgesetzt waren, stellte er seine Staffelei sogar im Sturm auf, um die Lichtspiele zu beobachten. Immer wieder malte er diese dramatische Landschaftskulisse. Hier nähert er sich dem Motiv aus der Vogelperspektive. Entsprechend schmal zeigt sich der Horizontstreifen. Die Bildanlage und die flächige Malweise orientieren sich an der japanischen Kunst, die Monet selbst sammelte. So kannte er wahrscheinlich den Holzschnitt »Die Felsen von Bo-no-ura« des japanischen Künstlers Hiroshige (1797–1858).

 

Claude Monet wurde 1840 in Paris geboren und starb 1926 in Giverny.

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