Giorgio Morandi

1945/55

  • © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
    Giorgio Morandi, Stillleben mit Flasche und Gläsern, 1945/55
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich

Über das Werk

Öl auf Leinwand

30,3 x 45 cm

 

Zeitlebens blieb Giorgio Morandi seiner Heimatstadt Bologna treu. Hier absolvierte er an der Kunstakademie sein Studium, an der er später auch unterrichtete. Über die damals aktuellen Kunst-Strömungen war er stets gut informiert, ob das nun der Futurismus oder die ‚Pittura metafisica' waren. Wichtige Impulse empfing er von Renoir und Cézanne. Das Werk aus der Sammlung Rau für UNICEF ist eines von 800 Stillleben, die Morandi in den Jahren von 1940 bis zu seinem Tod malte. Stets sind es einfachste Gegenstände aus seinem eigenen Besitz, die er in wechselnden Konstellationen darstellte: Flaschen, Dosen und Gläser, die zum alltäglichen Gebrauch bestimmt waren. Beherrschend ist die Klarheit seine Kompositionen, ihre einfache, meditative Stille.

 

Giorgio Morandi wurde 1890 in Bologna geboren, wo er 1964 starb.

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