29. Mai 2018  |  Bekanntmachung

22. bis 28. Juni 13. Rolandseck Festival 2018 »Im Farbenrausch« | Die Bibliothek bleibt vom 28. Mai bis 25. Juni 2018 geschlossen.

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Im Japanfieber

Von Monet bis Manga
26. Aug 2018 – 20. Jan 2019

  • © All Right reserved
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    Paul Signac, Frisierszene. Opus 227 (Dekorationsentwurf für einen Waschraum), 1892, Privatsammlung
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  •  © Fondation Claude Monet, Giverny
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    Der kleine blaue Salon im Haus von Claude Monet in Giverny
    © Fondation Claude Monet, Giverny
  • © Giverny, Fondation Claude Monet
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    Kitagawa Utamaro, Junge Frau vor dem Spiegel, um 1796, Alte Sammlung Claude Monet
    © Giverny, Fondation Claude Monet
  • ©  Arp Museum Bahnhof Rolandseck/ Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
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    Claude Monet, Die Felspyramiden von Port-Coton, 1886
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck/ Sammlung Rau für UNICEF, Foto: Peter Schälchli, Zürich
  •  © Pummelpanda
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    Magical Girl Seven
    © Pummelpanda
  •  © Celia Cosplay, Foto: Hallunken Photoart
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    Celia Cosplay als Anri Yoshiwara-Adekan
    © Celia Cosplay, Foto: Hallunken Photoart

Über die Ausstellung

Die große Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt den besonderen Einfluss der japanischen Kultur auf die westliche Kunst vom Impressionismus bis in unsere Gegenwart.

 

Anlass zu diesem Vorhaben ist das 150-jährige Jubiläum der Meiji-Restauration (1868–1912). Nach 200 Jahren der Isolation öffnete Japan sich dem Westen. Der Kontakt mit bislang unbekannten japanischen Kunstgegenständen löste eine ästhetische Revolution in der westlichen Welt und Malerei aus und ebnete den Weg in die Moderne.

 

Ausgehend von der Sammlung japanischer Farb-Holzschnitte des impressionistischen Malers Claude Monet, die erstmals in einem größeren Umfang außerhalb von Frankreich gezeigt wird, untersucht der historische Ausstellungsteil den Einfluss Japans auf den Impressionismus seit den 1870er Jahren. Meisterwerke von Monet, Signac, Seurat, van Goghund vielen anderen bekannten Künstlern sind Zeugen dieses kulturellen Austausches. Interieur-Darstellungen aus den Künstlerateliers von Vallotton bis Ensor belegen das »Japanfieber« mit fernöstlichen Requisiten und sinnlichen Geisha-Modellen im Kimono. Besonders nachhaltig revolutionierte die japanische Kunst die europäische Naturbetrachtung. Gewagte Naturausschnitte, hohe Horizonte, überraschende Nahsichten bestimmten seitdem die gemalten westlichen Landschaften und Stillleben.

 

Dass der Japonismus keine Frage des 19. oder 20. Jahrhunderts ist, eröffnet der zweite Teil der Ausstellung. In den historischen Räumen des Bahnhofs Rolandseck zeigt er, wie die kulturelle Inspiration Japans Bestandteil der westlichen visuellen Alltagskultur und damit Teil der globalisierten Populärkultur wurde. Von Manga-Comics, die in der Tradition japanischer Holzschnitte stehen, über Anime, japanische Zeichentrickfilme, die unsere vertrauten Kindheitshelden wie Biene Maja oder Heidi darstellen, bis hin zum Cosplay, bei dem die beliebten Manga- und Animefiguren zum Leben erweckt werden. Sie verwandeln nun auch das Arp Museum Bahnhof Rolandseck in eine bunte Fantasiewelt.

 

Diese Ausstellung wird organisiert vom Musée des impressionnismes Giverny in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Partner

Logo Kreis Ahrweiler Kulturförderung
Kreissparkasse Ahrweiler
Logo der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums

Ansprechpartner

Kuratorin der Kunstkammer Rau

Dr. Susanne Blöcker

+49 2228 9425-68
bloecker@arpmuseum.org

Kuratorin Sammlung Arp

Astrid von Asten M.A.

+49 2228 9425-25
vonasten@arpmuseum.org

Leiterin Kommunikation

Claudia Seiffert M.A.

+49 2228 9425-39
seiffert@arpmuseum.org

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