29. Jul 2021  |  Bekanntmachung

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Kunstkammer Rau: Das sind meine modernen Frauen

Tausche Monet gegen Modersohn-Becker
20. Feb 2022 – 04. Sep 2022

  • Paula Modersohn-Becker, Flöte blasendes Mädchen im Birkenwald, 1905
    Paula Modersohn-Becker, Flöte blasendes Mädchen im Birkenwald, 1905
    © Museen Böttcherstrasse, Paula-Modersohn-Becker Museum, Bremen
Paula Modersohn-Becker (Tagebuch, 25. Februar 1903)

Ich fühle eine innere Verwandtschaft von der Antike zur Gotik … und von der Gotik zu meinem Formempfinden. Die große Einfachheit der Form, das ist etwas Wunderbares.

Über die Ausstellung

Paula Modersohn-Becker steht am Wendepunkt zwischen zwei Jahrhunderten. Wie unter einem Brennglas lassen sich an ihrem Beispiel bahnbrechende Veränderungen in der Gesellschaft und Kunst um 1900 beobachten. Im Spannungsfeld zwischen rückwärtsgewandter historistischer Gründerzeit und abstrahierender Moderne findet sie sich als Künstlerin. Entschlossen, ‚geradeaus malend’ geht sie unbeirrt ihren Weg als Malerin und selbstbestimmte Frau - entgegen den Rollenklischees ihrer Zeit.

Ihren unverwechselbaren Stil entwickelt sie im engen Austausch mit den Altmeistern von Gotik bis Barock und im Dialog mit ihren spätimpressionistischen Zeitgenossen. Diese geben ihrer Kunst Rahmen und Halt. Diese Ausstellung illustriert dies am Beispiel der Sammlungen von Gustav Rau und Ludwig Roselius, die das Fundament der Museen Böttcherstrasse, Paula Modersohn-Becker Museum bilden, dem Kooperationspartner dieser Ausstellung.

Partner

Logo Museen Böttcherstrasse

Kuratorin der Kunstkammer Rau

Dr. Susanne Blöcker

+49 2228 9425-68
bloecker@arpmuseum.org

Leiterin Kommunikation

Claudia Seiffert M.A.

+49 2228 9425-39
seiffert@arpmuseum.org

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