Otto Piene

Alchemist und Himmelsstürmer
17. Mär 2019 – 05. Jan 2020

  • Otto Piene, der Komet
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    Otto Piene, Komet, 1973, More Sky Collection
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
  • Otto Piene, Rasterleinwand, 1959
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    Otto Piene, Rasterleinwand, 1959, More Sky Collection, Museum Liechtenstein
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
  • Otto Piene, Die Geburt des Regenbogens, 1966
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    Otto Piene, Die Geburt des Regenbogens, 1966
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Über die Ausstellung

»Jetzt sind die Bilder nicht mehr Verliese, die den Geist und seinen Körper fesseln, sondern Spiegel, von denen Kräfte auf den Menschen übergreifen, Ströme, die sich frei im Raum entfalten...«

 

Als Mitbegründer der ZERO-Bewegung zählt Otto Piene (1928 – 2014) zu den Protagonisten der Abstraktion nach 1945. Anlässlich des großen ZERO-Abschlussfestes 1966 war Piene selbst bereits zu Gast in Rolandseck. Sein Schaffen nun an diesem Ort zu würdigen, ist uns eine große Freude.
Piene entwickelte seine Kunst zeitlebens weiter, wie die Ausstellung in rund 60 Leinwänden, Keramiken und Lichtarbeiten zeigt. Zentral ist dabei das Überschreiten der traditionellen Werkgrenzen hin zu einer sinnlichen Erfahrung von Licht und Raum. Ein wiederkehrendes und wesentliches Element ist dabei der Kreis – ein Symbol für die Unendlichkeit des Raums, das sich in Bezügen zum Kosmos fortsetzt.
Insbesondere in der Idee einer räumlich erfahrbaren Kunst zeigt sich eine deutliche Nähe zu Lucio Fontana (1899 – 1968), dem Begründer des »Spazialismo«, den Otto Piene sehr schätzte. Im Dialog veranschaulichen ausgewählte Werke beider die Parallelen in ihrem Kunstverständnis. Darüber hinaus machen überraschende Bezüge zu den Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp Pienes Wurzeln in der modernen Abstraktion lesbar.

Ansprechpartner

Kuratorin Zeitgenössische Kunst

Jutta Mattern M.A.

+49 2228 9425-13
mattern@arpmuseum.org

Ausstellungsassistenz Zeitgenössische Kunst

Anabel Runge M.A.

+49 2228 9425-15
runge@arpmuseum.org

Leiterin Kommunikation

Claudia Seiffert M.A.

+49 2228 9425-39
seiffert@arpmuseum.org

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