Lapsus

2013, Michael Volkmer
Remagen – Leinpfad / Nähe Campingplatz Goldene Meile

Rheinkilometer 631,7

  • © Arp Museum Bahnhof Rolandseck
    Michael Volkmer – Lapsus, 2013
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Zum Werk

Michael Volkmer nutzt den Begriff Lapsus im Sinne eines geringfügigen, unwillkürlichen Fehlers. Für seine Arbeit verändert er das Pflaster des Leinpfads am Rhein, indem er Teile der grauen Verbund-Pflastersteine durch eingefärbte hellelfenbeinfarbene Steine ersetzt. Er formiert sie zu Buchstaben, die das Wort LAPSUS ergeben. Damit unterbricht er bewusst ein bestehendes genormtes, funktionales Ordnungssystem und definiert es ästhetisch neu.
Ganz im Sinne Hans (Jean) Arps greift Volkmer damit dessen künstlerisch besetzten Begriff der Metamorphose auf: Durch das Aufbrechen bestehender Ordnungen bildet sich – im Sinne einer Verwandlung – eine neue Form in der Form. Mit den wellenartig geformten Steinen stellt die Bodenarbeit eine assoziative Verbindung zum sanften Fließen des Rheins her.

Über den Künstler

Michael Volkmer *1966 in Ludwigshafen, lebt und arbeitet in Winnweiler

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