20. Apr 2022  |  Bekanntmachung

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Das sind meine modernen Frauen

Tausche Monet gegen Modersohn-Becker
20. Feb 2022 – 04. Sep 2022

  • Paula Modersohn-Becker | Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund | 1906
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    Paula Modersohn-Becker | Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund | 1906
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Frauenporträts von Renoir, Cranach und Modersohn-Becker in der Ausstellung
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    Frauenporträts von Renoir, Cranach und Modersohn-Becker in der Ausstellung
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck | Foto: Thomas Köster
  • Paula Modersohn-Becker | Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag | 1906
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    Paula Modersohn-Becker | Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag | 1906
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Lucas Cranach d. Ä. | Bildnis der Katharina von Bora | 1529
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    Lucas Cranach d. Ä. | Bildnis der Katharina von Bora | 1529
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Blick in die Ausstellung mit Berlinde De Bruyckeres Werk »Inge« im Vordergrund
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    Blick in die Ausstellung mit Berlinde De Bruyckeres Werk »Inge« im Vordergrund
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck | Foto: Thomas Köster
  • Paula Modersohn-Becker | Stehender männlicher Akt nach links | 1899
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    Paula Modersohn-Becker | Stehender männlicher Akt nach links | 1899
    © Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen
  • Frédéric Bazille | Fischer mit Netz | 1868
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    Frédéric Bazille | Fischer mit Netz | 1868
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF | Foto: Mick Vinzenz
  • Paula Modersohn-Becker | Alte Armenhäuslerin im Garten mit Glaskugel  und Mohnblumen | 1907
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    Paula Modersohn-Becker | Alte Armenhäuslerin im Garten mit Glaskugel und Mohnblumen | 1907
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Bernhard Hoetger | Mutter und Kind (Kuss) | 1936
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    Bernhard Hoetger | Mutter und Kind (Kuss) | 1936
    © Museen Böttcherstraße, Sammlung Bernhard Hoetger, Bremen
  • In Modersohn-Beckers Landschaftsbildern spürt man die »Kraft der Stille«
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    In Modersohn-Beckers Landschaftsbildern spürt man die »Kraft der Stille«
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck | Foto: Thomas Köster
  • Paula Modersohn-Becker | Graue Landschaft mit Moorkanal | 1899
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    Paula Modersohn-Becker | Graue Landschaft mit Moorkanal | 1899
    © Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen
  •  Paula Modersohn-Becker | Birkenstamm vor Landschaft | um 1903
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    Paula Modersohn-Becker | Birkenstamm vor Landschaft | um 1903
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Maurice Denis | Juli | 1892
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    Maurice Denis | Juli | 1892
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF | Foto: Peter Schälchli, Zürich
  • Paula Modersohn-Becker | Flöte blasendes Mädchen im Birkenwald | 1905
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    Paula Modersohn-Becker | Flöte blasendes Mädchen im Birkenwald | 1905
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
  • Alfred Sisley | Saint-Mammès, la Criox-Blanche | 1884
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    Alfred Sisley | Saint-Mammès, la Criox-Blanche | 1884
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF | Foto: Peter Schälchli, Zürich
  • Édouard Vuillard | Stillleben mit Einmachglas und Apfel | 1889
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    Édouard Vuillard | Stillleben mit Einmachglas und Apfel | 1889
    © Arp Museum Bahnhof Rolandseck / Sammlung Rau für UNICEF | Foto: Horst Bernhard
  •  Paula Modersohn-Becker | Stillleben mit Milchsatte | 1905
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    Paula Modersohn-Becker | Stillleben mit Milchsatte | 1905
    © Museen Böttcherstraße, Bremen
Paula Modersohn-Becker, Tagebuch, Worpswede 1897

»Worpswede, Worpswede. Du liegst mir immer im Sinn. … Deine Birken, die zarten, schlanken Jungfrauen, die das Auge erfassen. Mit jener schlappen, träumerischen Grazie, als ob ihnen das Leben noch nicht aufgegangen sei [...] Einige sind auch schon ganz männlich, kühn, mit starkem, geradem knorrigen Stamm. Das sind meine modernen Frauen.«

 

Über die Ausstellung

Die Kunstkammer Rau bietet dieses Jahr ein Sammlungstreffen der besonderen Art. 20 Werke der Sammlung Rau für UNICEF treten in Dialog mit 35 Highlights der Sammlung Roselius aus den Museen Böttcherstraße in Bremen sowie mit vier weiteren Werken der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung. Dem gesellt sich die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit drei markanten Werken hinzu. So bildet sich ein energetisches Kraftfeld rund um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker, der diese Schau zentral gewidmet ist. Wie unter einem Brennglas lassen sich an ihrem Beispiel bahnbrechende Veränderungen in der Gesellschaft und Kunst um 1900 beobachten. Entschlossen »geradeaus malend« verfolgte sie ihren Weg unbeirrt von jeder Kritik – ein durchaus aktuelles role model bis in unsere Zeit.

Die Besucher*innen betreten zunächst einen Raum, der in seiner Farbgebung und Werkauswahl dem Atelier der Künstlerin nachempfunden ist. Ein Großteil ihrer Werke hat den Ort der Produktion nie verlassen – insbesondere die Porträts, mit denen die Malerin sich und ihre Umwelt hinterfragte. Anregungen fand sie bei den Alten Meistern in den Museen aber auch bei ihren Zeitgenoss*innen in Galerien und Privatsammlungen.

Im Zentrum der Ausstellung stehen spektakuläre z. T. lebensgroße Aktdarstellungen Modersohn-Beckers. Viele entstanden schon während ihres Studiums. Doch noch Jahre später griff sie immer wieder auf diese zurück und verarbeitete sie zu eindrucksvollen Leinwandbildern, die die natürliche Schönheit des Körpers feierten – die »große Einfachheit der Form«, wie sie es nannte.

Die Landschaften und Stillleben Paula Modersohn-Beckers leben von der Kraft der Stille, die sie in der Weite der Moorlandschaft und in der alltäglichen Schönheit der Dinge fand. Daneben studierte sie intensiv die lichtvollen Gemälde der Spät-Impressionisten und Nabis. Insbesondere Maurice Denis war ein großer Impulsgeber für sie. Einzigartig modern und richtungweisend ist die tiefe Verbundenheit der Malerin mit der Natur. Natürlichkeit war ihr oberstes Gebot – ob nun im Akt oder im Blick in die Landschaft. Nicht mahnend, sondern liebend suchte sie den Einklang und Gleichklang mit den Dingen und schilderte den Menschen als Teil der Natur, mit ihr verwoben und von ihr abhängig.

Weitere Informationen

Begleitprogramm

  • Führung
  • Workshop
  • Konzert
  • Sonder-Veranstaltung
  • Digitale Veranstaltung
  • Für Freunde & Förderer
7 Veranstaltungen

Partner

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Förderer

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Ansprechpartnerin

Kuratorin der Kunstkammer Rau

Dr. Susanne Blöcker

+49 2228 9425-68
bloecker@arpmuseum.org

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