Salvador Dalí und Hans Arp

Die Geburt der Erinnerung
16. Feb 2020 – 16. Aug 2020

  • Salvador Dalí, Aphrodisiac Telephone, 1936
    1 / 9
    Salvador Dalí, Hummertelefon, 1938, West Dean College of Arts and Conservation
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • Salvador Dalí, Einweihungs-Gänsehaut, 1928, Fundació Gala-Salvador Dalí Figueres
    2 / 9
    Salvador Dalí, Einweihungs-Gänsehaut, 1928, Fundació Gala-Salvador Dalí Figueres
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2019
  • Hans Arp, Ruhendes Blatt, 1959, Hamburger Kunsthalle / bpk
    3 / 9
    Hans Arp, Ruhendes Blatt, 1959, Hamburger Kunsthalle / bpk
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • Titelbild Dali Arp
    4 / 9
    Salvador Dalí, Traum verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Aufwachen, 1944, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • 5 / 9
    Salvador Dalí, Die Metamorphose des Narziss, 1937, Tate
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • Salvador Dalí, Der Traum der Venus, 1939, Hiroshima Prefectural Art Museum
    6 / 9
    Salvador Dalí, Der Traum der Venus, 1939, Hiroshima Prefectural Art Museum
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • 7 / 9
    Salvador Dalí, Carry-le Rouet, 1930, Privatsammlung Niederlande
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • Hans Arp, Torso, 1930, Arp Museum Bahnhof Rolandseck
    8 / 9
    Hans Arp, Torso, 1930, Arp Museum Bahnhof Rolandseck
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
  • Kopf von Beethoven, Salvador Dalí, 1973
    9 / 9
    Kopf von Beethoven, Salvador Dalí, 1973
    © Fundació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Über die Ausstellung

Der exzentrische Salvador Dalí ist der bis heute weltweit bekannteste Surrealist. Erstmals zeigt die Ausstellung anhand von hochkarätigen Werken aus internationalen Museen und Sammlungen bisher unbeachtete Parallelen zwischen ihm und dem Vorreiter der Abstraktion in der modernen Kunst – Hans Arp.

 

In Paris treffen 1929 der jüngere Dalí, der mit akademischem Pinselstrich seine surrealen Visionen ins Bild setzt, und der zu dem Zeitpunkt bereits etablierte Lyriker, Maler und Bildhauer Arp aufeinander. Prägend ist für beide André Bretons surrealistisches Manifest, das eine Kunst propagiert, die aus dem Unterbewusstsein gespeist wird und die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit aufhebt.

Ein Jahrzehnt lang nehmen beide Künstler gemeinsam an zahlreichen Ausstellungen und Aktionen teil. Sowohl Arp als auch Dalí arbeiten mit den gestalterischen Prinzipien der Metamorphose und der Transformation. Beide fügen Mensch, Natur und Dingwelt zu fantastischen Wesen. Gegenstände werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgenommen und in neue Kontexte gesetzt. In dieser Zeit entwickeln sie aber auch ihre jeweils unterschiedliche charakteristische Formensprache. Während Dalí sich der vermeintlich wiedererkennbaren, naturalistischen Darstellung verschreibt, treibt Arp den abstrakten Surrealismus voran. Gleichzeitig verbindet eine rätselhafte Symbolik Arps lyrische Texte mit den Gemälden Dalís, wie die Ausstellung zeigt.

 

Als früher Multimediakünstler übersetzt Dalí die räumlichen Illusionen seiner Bilder in das Medium des Films. So dreht er zusammen mit Luis Buñuel 1929 das surreale Meisterwerk Der andalusische Hund. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl des filmischen Schaffens und nimmt Dalís Begeisterung für neue Technologien in einer Augmented Reality-Präsentation auf: Ein Touristenfernglas lädt zum interaktiven Spaziergang durch eine Rheinlandschaft ein, die plötzlich bevölkert wird von Dalís einzigartigen Kreaturen. Der Selbstdarsteller Dalí scheut auch nie die Nähe zur Populärkultur und ist unter anderem als Werbeillustrator tätig. In Verbindung mit seinem markanten Schnurrbart und eleganter Kleidung stilisiert er sich früh zur »Marke Dalí«.

 

Dalís Faszination für das musikalische Genie Ludwig van Beethovens, dessen 250. Geburtstag 2020 weltweit gefeiert wird, erweitert den künstlerischen Austausch um diesen anderen Jahrhundert­künstler. Sowohl in der Ausstellung als auch in einer Konzertreihe bringen die Kompositionen Beethovens die Werke Salvador Dalís zum Klingen.

Partner

Logo Hochschule Mainz Gestaltung
Villa Musica

Förderer

Logo_GFF
Logo Ernst von Siemens Stiftung
Experimente Digital Logo neu

Ansprechpartnerinnen

Kuratorin Sammlung Arp

Astrid von Asten M.A.

+49 2228 9425-25
vonasten@arpmuseum.org

Kuratorin Sammlung Arp

Dr. Sarah-Lena Schuster

+49 2228 9425-26
schuster@arpmuseum.org

Ausstellungsassistenz Zeitgenössische Kunst

Sylvie Kyeck M.A.

+49 2228 9425-15
kyeck@arpmuseum.org

Leiterin Kommunikation

Claudia Seiffert M.A.

+49 2228 9425-39
seiffert@arpmuseum.org

Mehr Informationen

Begleitprogramm

  • Konzert
  • Lesung
  • Führung
  • Workshop
  • Sonderveranstaltung
  • Für Freunde & Förderer
35 Veranstaltungen

Diesen Inhalt teilen