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Alienorchester

von Leonie Puschmann

Leonie Puschmann

Alienorchester, 2026

Holz, Schaumstoff, Sound-Installation 12 Min.

40 x 40 x 40 cm

Über das Werk

Im Alienorchester wird ein Alltag klanglich mitverfolgt: ein regnerischer Spaziergang, Vogelgezwitscher, eine ominöse Ankunft und Abfahrt… Eine klare Verortung fehlt in dieser Entdeckungsreise. Gleichzeitig gibt es die wiederkehrende untermalende Instrumentalmusik, inspiriert von Weltraumklängen und planetaren Eindrücken.

Die auditive Reise ist gleichsam vertraut und befremdlich. Es wird lamentiert; es wird zelebriert. Ein geflüstertes Versprechen: „Wenn du mir zuhörst, höre ich dir auch zu."
Die Reise geht weiter, bis die letzten Klänge immer leiser werden, und uns am Ende das Weltraumvakuum mit seiner Stille begegnet.

Lege deinen Kopf an die Box und lass die Klänge ein Stückchen Leben erzählen, oder an Erlebtes erinnern.

Eine Frage bleibt offen: Wer oder was ist das „Alien"?

Hintergrund

Kosmischer Perspektivwechsel
Studentinnen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft erarbeiteten in einem museumspraktischen Seminar zur Ausstellung Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne interaktive, künstlerische Arbeiten. Isabel Ahlke, Francesca Amodeo, Leonie Puschmann und Melina Thölking laden Sie ein, anhand ihrer explorativen Schau- und Hörkästen die Thematik der Ausstellung aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken.

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