Farbwechsel – en passant

2011, Otmar Sattel
Remagen – Leinpfad

Rheinkilometer 634,5

  • © Arp Museum Bahnhof Rolandseck
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    Farbwechsel - en passant, Otmar Sattel, 2011
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Zum Werk

Mit seiner Arbeit Farbwechsel – en passant hat Otmar Sattel ein Farb- und Bewegungsspiel entwickelt. In acht Nischen an der Unterseite der Trassenkonstruktion der Bahn wurden motorbetriebene, einfarbige Markisen in kräftigen Farben montiert. Entstanden ist eine Reihung unterschiedlicher Farbflächen in Schwarz, Grün, Beige, Rot, Orange, Gelb, Blau und Anthrazit.
Mithilfe eines Siebdruckverfahrens wurden auf vier Farbflächen QR-Codes angebracht. Die QR-Codes finden sich auch auf kleinen Tafeln unterhalb der Markisenkonstruktion. Hinter diesen Verschlüsselungen verbirgt sich Hans (Jean) Arps Gedicht Opus Null aus dem Jahr 1924. Es ist eines seiner frühen, assoziativen Gedichte und besteht aus vier Strophen. Mit seiner Arbeit bezieht sich Otmar Sattel zum einen auf die geometrischen Entwürfe Sophie Taeuber-Arps, zum anderen auf die von Hans Arp entwickelten Konstellationen, die dem Zufallsprinzip folgen.

 

Otmar Sattels Arbeit Farbwechsel – en passant ist aus technischen Gründen leider zurzeit nicht vollumfänglich zu erleben. Gerne informieren wir Sie darüber, sobald sie wieder einwandfrei funktioniert, und bitten Sie um Verständnis.

Über den Künstler

Otmar Sattel *1953 in Speyer, lebt und arbeitet in Berlin

 

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