12. Mai 2021  |  Bekanntmachung

Wiedereröffnung ab Samstag, den 15. Mai 2021

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Stella Hamberg

Corpus
09. Mai 2021 – 27. Feb 2022

  • Stella Hamberg, vom Verrecken und der absoluten Unmöglichkeit zu sterben 2 - der Gefährte, 2008
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    Stella Hamberg, vom Verrecken und der absoluten Unmöglichkeit zu sterben 2 - der Gefährte, 2008
    © Sammlung Ina Bitter und Dr. Roland Quinten, Foto: Mick Vincenz
  • Stella Hamberg, sieben100millionen, 2008 | Trance 2, 2016-18 | Trance 3, 2016-18
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    Stella Hamberg, sieben100millionen, 2008 | Trance , 2016-18 | Trance 3, 2016-18
    © sieben100millionen, Sammlung Hense | Trance 3, Sammlung Brecht-Bergen; Foto: Mick Vincenz
  • Stella Hamberg, großer Schatten, 2015
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    Stella Hamberg, großer Schatten, 2015
    © Privatsammlung Köln, Foto: Mick Vincenz
  • Stella Hamberg, the curve 2 - Stille, 2015 & the curve 3 - echoes in my head, 2015
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    Stella Hamberg, the curve 2 - Stille, 2015 & the curve 3 - echoes in my head, 2015
    © Hort Family Collection, Foto: Mick Vincenz
  • Stella Hamberg_das ist das
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    Stella Hamberg, das ist das, 2015
    © Stella Hamberg, courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin, 2020 | Foto: Mick Vincenz
  • Trance 2
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    Stella Hamberg, Trance 2, 2018
    © Stella Hamberg, courtesy Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin, 2020 | Foto: Mick Vincenz
Stella Hamberg

»Geschmolzenes Metall ist wie kurz in das Licht der Sonne zu Blicken«

Über die Ausstellung

Stella Hamberg (*1975, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg) gehört zu den spannendsten und vielversprechendsten Bildhauerinnen ihrer Generation. Selbstbewusst und ohne Scheu knüpft sie an bildhauerische Traditionen an, entwickelt aber ihre eigene skulpturale und zupackende Handschrift im Zusammenspiel von Antike, Mittelalter und Moderne. Im Zentrum ihres Schaffens steht das Ringen mit der zeitgenössischen Darstellbarkeit der menschlichen Figur und ihren formalen wie existentiellen Fragestellungen.

 

Mit großer handwerklicher Könnerschaft gelingen Stella Hamberg übermannshohe und tonnenschwere Großskulpturen ebenso wie kleinformatige Werkgruppen. Beim überwiegenden Teil ihrer Arbeiten entscheidet sie sich für den traditionsreichen Werkstoff Bronze. Kein anderes Material bietet der Künstlerin über die Stufen der notwendigen Abformung vom Ton- und Gipsmodell über das Wachspositiv bis hin zum endgültigen Guss so abwechslungsreich expressive wie fein modellierte Oberflächen. Selten ist die Patinierung der Skulpturen farbig. Meistens reicht die Bandbreite von glänzenden bis hin zu stumpfen schwarzen Oberflächen. Neuerdings überrascht sie mit strahlend weißen, glatt geschliffenen Werken aus Gips, die kontrastreich den dunklen Bronzen gegenüberstehen. Ein Teil ihrer Skulpturen wirkt förmlich aus dem Material herausgeschält. Monströs, von urwüchsiger Kraft und vor Energie strotzend stellen sich uns diese menschlichen und tierischen Figuren entgegen.

 

Andere Skulpturen muten dagegen in ihrer künstlerischen Ausgestaltung fast klassisch an. In ihren verdichteten abstrakten Formen erinnern sie z. B. an die Figur des Golems, an Chimären und an fragmentarische Körperstudien. Intellektuell scharf reflektierend und virtuos – nahezu unbändig – im Umgang mit dem Material verlebendigt Stella Hamberg ihre Skulpturen in einem Spannungsfeld zwischen Geist und Körper, zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Bewegung und Verharren und manches Mal auch zwischen Groteskem und Humoreskem.

Weitere Informationen

Katalog

Der Katalog erscheint am 27. Juni 2021. Vorbestellungen sind per Mail ab sofort möglich unter: koll@arpmuseum.org

Begrüßung Direktor Dr. Oliver Kornhoff

»Stella Hamberg ist eine absolute Ausnahmekünstlerin. Während andere Bildhauerinnen und Bildhauer heutzutage medienübergreifend oder mit neuartigen Werkstoffen arbeiten, verschreibt sie sich ganz den traditionellen Techniken. Dabei knüpft sie wohlwissentlich an klassische Vorreiter*innen an, entwickelt aber ihre ganz eigene künstlerische Handschrift.«

Dr. Ariane Fellbach-Stein (Vorstandsmitglied Landes-Stiftung AMBR)

»Mit Stella Hamberg setzt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck seine One-Woman Shows fort... Ihre Plastiken besitzen eine starke Präsenz, wir als Betrachter*innen können sie visuell berühren und dabei unsere eigenen Körper beobachten, wie er in Beziehung tritt zu den Artefakten. Das hat etwas Magisches an sich und lässt sich in seiner ganzen Bandbreite nur in der direkten Begegnung erleben.«

Ausstellungsrundgang mit Stella Hamberg und Kuratorin Jutta Mattern

Die Künstlerin Stella Hamberg bringt uns im Dialog mit Kuratorin Jutta Mattern ihre aktuelle Ausstellung CORPUS so nah, dass wir selbst im digitale Vis-á-vis mit den Skulpturen auf unsere eigene körperliche Existenz zurückgeworfen werden. In den lichtdurchfluteten Räumen der Arp-Etage des Richard-Meier-Baus ist eine Ausstellung entstanden, die die Kuratorin Jutta Mattern als "... ein skulpturaler Kosmos, ein Fest von Licht, Schatten, Kontur und Verwandlung" beschreibt.

Ansprechpartnerinnen

Kuratorin Zeitgenössische Kunst

Jutta Mattern M.A.

+49 2228 9425-13
mattern@arpmuseum.org

Wissenschaftliche Ausstellungsassistenz

Sylvie Kyeck M.A.

+49 2228 9425-15
kyeck@arpmuseum.org

Leiterin Kommunikation

Claudia Seiffert M.A.

+49 2228 9425-39
seiffert@arpmuseum.org

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