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der die DADA 2024 | Förderzusage der Kulturstiftung des Bundes

21 Dez 2023

  • Elsa von Freytag-Loringhoven | The Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven in her Greenwhich Village Apartment, 1915 // Photographic enlargement made from original negative
Dr. Julia Wallner

"In ihren Werken thematisieren sie Identität wie Sexualität und hinterfragen bürgerliche Normen."

Eine grandiose Förderzusage

 

Die Kulturstiftung des Bundes wird unser Projekt „der die DADA“, ab Sommer 2024 im Arp Museum unterstützen. Diese grandiose Förderzusage gibt der großen, internationalen Ausstellung Rückenwind und zaubert unseren Enthusiastinnen in Sachen Arp&Co. ein Lächeln ins Gesicht.

Als Performerinnen, Dichterinnen und Malerinnen haben Frauen Dada wesentlich geprägt. Trotz ihres einflussreichen Wirkens in Zürich, Paris, Berlin und New York standen sie lange im Schatten ihrer männlichen Künstlerkollegen. Elsa von Freytag-Loringhoven, Sophie Taeuber-Arp, Emmy Hennings, Hannah Höch und viele weitere Künstlerinnen waren maßgeblich an der subversivsten Kunstströmung des 20. Jahr­hunderts beteiligt. Anders als die selbsterklärten Gründungsväter des Dada gerieten sie jedoch schnell in Vergessenheit. In ihren Werken thematisieren sie Identität wie Sexualität und hinterfragen bürgerliche Normen.

Zugleich zeigen Werke von Künstlern neue Konzepte von Männlichkeit, die sich angesichts des Militarismus der Zeit von traditionellen Mustern lösen. Gemeinsam haben sie aktiv wie aktionistisch zur Durchlässigkeit von Geschlechter­rollen beigetragen. Erstmals zeigt die umfangreiche Ausstellung den vielfältigen Beitrag von Frauen und untersucht das freiheitliche Streben nach Emanzipation in der Dada-Bewegung.

der die DADA
7. Juli 2024 – 12. Januar 2025

Kuratiert von Dr. Julia Wallner mit Helene von Saldern und Joelle Warmbrunn

Kulturstiftung des Bundes | Förderung "der die DADA"

 

english

The „Bundeskulturstiftung“ will support our project "der die DADA" im Arp Museum from summer 2024. This fantastic funding commitment gives the large, international exhibition a boost and puts a smile on the faces of our Arp & Co. enthusiasts.

As performers, poets and painters, women had a major influence on Dada. Despite their influential work in Zurich, Paris, Berlin and New York, they were long overshadowed by their male artist colleagues. Elsa von Freytag-Loringhoven, Sophie Taeuber-Arp, Emmy Hennings, Hannah Höch and many other female artists played a key role in the most subversive art movement of the 20th century. Unlike the self-declared founding fathers of Dada, however, they were quickly forgotten. In their works, they thematised identity and sexuality and questioned bourgeois norms.

 

At the same time, works by artists show new concepts of masculinity that break away from traditional patterns in the face of the militarism of the time. Together, they have contributed actively and activistically to the permeability of gender roles. For the first time, this extensive exhibition shows the diverse contributions of women and examines the liberal striving for emancipation in the Dada movement.

der die DADA
July 7, 2024 – January 12, 2025

Curated by Dr Julia Wallner with Helene von Saldern and Joelle Warmbrunn.

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