08. Mai 2020  |  Bekanntmachung

Arp Museum Bahnhof Rolandseck wieder geöffnet!

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WIR STELLEN VOR | LUISA RÜSSMANN: MEIN FSJ IM AMBR

20 Mai 2020

Luisa Rüßmann absolviert seit dem Sommer 2019 ihr FSJ bei uns in der Kunstvermittlung HansundSophie. Das wegen Corona alles ganz anders wurde wie gedacht und wie ihr Jahr bisher verlaufen ist, erzählt sie selbst.

FSJ @arpmuseum

Mein FSJ im AMBR

 

»Mein Name ist Luisa und ich arbeite seit September 2019 als FSJlerin im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Das Jahr sollte einen ganzen anderen Verlauf nehmen, nun steht durch Corona alles Kopf.

 

Insgesamt lief 7 Monate lang alles wie geplant, und nun weiß ich nicht ob mein FSJ jemals wieder so wird, wie es vorher einmal war. Inzwischen sind knapp 2 Monate vergangen, in denen ich zuhause Tätigkeiten im Homeoffice erledigt habe, und so wird es auch erst einmal weitergehen. Zuerst war es sehr befremdlich von zuhause zu arbeiten, da ich eine 40 Stunden Woche im Museum gewohnt war. An meinen Zeiten hat sich nichts geändert, dennoch ist alles viel entschleunigter als sonst. Am Anfang habe ich einige Rechercheaufgaben betrieben, bis mir der Auftrag erteilt wurde, für alle Mitarbeiter Masken zu nähen, damit das Arbeiten im Büro wieder einigermaßen möglich gemacht werden konnte. Damit war ich erst einmal einige Wochen gut beschäftigt.

 

Inzwischen kümmere ich mich um mein FSJ-Projekt, welches ich anfangs groß geplant hatte. In Kooperation mit einem Gymnasium wollte ich durch die aktuellen Ausstellungen führen und anschließend in zwei Workshops mit den Schülern Werke schaffen, die am Ende in einer eigens geplanten Ausstellung zusammenkommen. Durch die aktuelle Situation kann ich den ursprünglichen Plan leider nicht mehr umsetzten, deshalb versuche ich, mein Projekt digital zu gestalten.

In Form einer Schichtarbeit ist es mir immer noch möglich im Museum zu arbeiten, auch wenn es keine fünf Tage in der Woche sind. Da ich nur noch 3 Monate meines FSJs übrig habe, beschäftige ich mich aktuell zudem mit diversen Studiengängen und überlege mir, was ich zukünftig machen möchte. Denn dazu ist aktuell wirklich genug Zeit.«

Wir sind begeistert, wie Luisa dieses außergwöhnliche TOTAL SURREALE Jahr bisher bei uns gemeistert hat und sagen DANKE für ihren Einsatz, ihre Kreativität und die immer gute Laune, mit der Sie unser Team berreichert! 

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