27. Sep 2022  |  Bekanntmachung

Museum geöffnet am Tag der deutschen Einheit | Montag, 3. Oktober 2022 | 11–18 Uhr

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DIGITALE ERÖFFNUNG | DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN - TAUSCHE MONET GEGEN MODERSOHN-BECKER

20. Februar 2022, 11.00 Uhr

Paula Modersohn-Becker, Tagebuch, Worpswede 1897

»Worpswede, Worpswede. Du liegst mir immer im Sinn. … Deine Birken, die zarten, schlanken Jungfrauen, die das Auge erfassen. Mit jener schlappen, träumerischen Grazie, als ob ihnen das Leben noch nicht aufgegangen sei [...] Einige sind auch schon ganz männlich, kühn, mit starkem, geradem knorrigen Stamm. Das sind meine modernen Frauen.«

DIGITALE ERÖFFNUNG

DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN
Tausche Monet gegen Modersohn-Becker

 

HERZLICH WILLKOMMEN ZUR DIGITALEN ERÖFFNUNG DER NEUEN AUSSTELLUNG »DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN – TAUSCHE MONET GEGEN MODERSOHN-BECKER« AM 20. 02. 2022 AB 11.00 UHR!

 

Die Kunstkammer Rau bietet dieses Jahr ein Sammlungstreffen der besonderen Art. 19 Werke der Sammlung Rau für UNICEF treten in Dialog mit 35 Highlights der Sammlung Roselius aus den Museen Böttcherstraße in Bremen sowie mit vier weiteren Werken der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung. Dem gesellt sich die Künstlerin Berlinde de Bruyckere mit drei markanten Werken hinzu. So bildet sich ein energetisches Kraftfeld rund um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker, der diese Schau zentral gewidmet ist.

 

Wir starten mit dieser Ausstellung im Rahmen des AufDADAtakts in das Museumsjahr 2022 WEGWEISERINNEN und eröffnen sie digtal hier auf unserem Blog und den Social-Media-Kanälen des Museums mit Videobeiträgen, die in der Woche vor der Eröffnung aufgezeichnet wurden.  

 

Programm

Das Programm zur Eröffnung:

Begrüßung:
Petra Spielmann
, Kommissarische Leiterin des Arp Museums Bahnhof Rolandseck
Grußwort:
Katharina Binz
, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Stellv. Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz
Grußwort:
Christian Schneider
, Geschäftsführer UNICEF Deutschland

 

Einührung in die Ausstellung und Rundgang:

Dr. Susanne Blöcker, Kuratorin der Kunstkammer Rau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck und Dr. Frank Schmidt, Direktor der Museen Böttcherstraße, Bremen

Begrüßung Petra Spielmann, Kommissarische Leiterin des Arp Museums Bahnhof Rolandseck

»Hätten Ludwig Roselius und Gustav Rau sich gekannt, wären sie von der Idee Werke aus ihren Sammlungen zu tauschen, vermutlich begeistert gewesen.«

Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Stellv. Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz

»Paula Modersohn-Becker stand am Beginn der Epoche der Gleichberechtigung und ist bis heute eine Wegweiserin.«

Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland

»Gustav Rau schätzte Paula Modersohn-Becker sehr. Ihn und Paula Modersohn-Becker verbindet eines ganz besonders – die Liebe zu den Menschen.«

Einführung Frank Schmidt, Direktor der Museen Böttcherstraße, Bremen

»Wir konnten die Sammlung Roselius und Rau in einer Ausstellung zusammenführen, die über 500 Jahre Malerei verbindet. Einmal in Bremen und jetzt hier in Rolandseck. Das ist ein Genuss für die Besucherinnen und Besucher.«

Ausstellungsrundgang mit Kuratorin Dr. Susanne Blöcker

»Paula Modersohn-Becker strebte nach der großen Einfachheit der Form. Kritik und Unverständnis an ihrem Werk hinderten sie nicht, ihren eingeschlagenen Weg unbeirrt weiterzuverfolgen.«

Über die Ausstellung

DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN
Tausche Monet gegen Modersohn-Becker

Als eine der wichtigsten Maler*innen der klassischen Moderne in Deutschland kennt man heute die Künstlerin Paula Modersohn-Becker. Diesen Stellenwert hatte sie zu Lebzeiten nicht. Inspiriert wurde sie von anderen Maler*innen ihrer Zeit, unter anderem von Maurice Denis und Paul Cézanne, aber auch von den Alten Meistern wie Lucas Cranach. Dennoch entwickelte sie eine ganz eigene Formensprache, welcher sie entgegen aller Kritik immer treu blieb. Dies macht sie zu einer wegweisenden Künstlerin.

 

Die Ausstellung wendet sich den Themen zu, die in Modersohn-Beckers Schaffen beständig von Bedeutung waren: dem menschlichen Körper, der Natur und parallel der Suche nach dem Wesentlichen, Einfachen, Großen in den Dingen. So gestaltet sich der Parcours durch die Ausstellung als Rundgang durch drei Räume: »Das Atelier« bietet den Einstieg in die Modersohn-Becker-Schau mit den Porträts der Künstlerin sowie ihren künstlerischen Vorbildern und Zeitgenoss*innen. Dem folgt der Raum »Unter die Haut«, der ihren Menschenbildern gewidmet ist. Im letzten Raum der Ausstellung lernen Besucher*innen die »Kraft der Stille« in den Landschaften und Stillleben Modersohn-Beckers kennen.

 

DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN
Tausche Monet gegen Modersohn-Becker

bis zum 04.09.2022 / Kunstkammer Rau

 

Katalog zur Ausstellung
Zur Ausstellungskooperation und den daraus entstandenen Ausstellungen Tausche Cranach gegen Monet und »Das sind meine modernen Frauen« Tausche Monet gegen Modersohn-Becker ist bereits 2021 ein Katalog mit Texten von Gisela Götte, Susanne Blöcker, Frank Schmidt und Henrike Hans in deutscher Sprache erschienen. Es enthält ein Grußwort von Christian Schneider sowie ein Vorwort von Frank Schmidt und Oliver Kornhoff.
Herausgegeben durch Susanne Blöcker, Oliver Kornhoff, Frank Schmidt. Erhältlich ist der Katalog für 28 Euro im Hardcover mit 144 Seiten.

AUSSTELLUNGEN 2022

PROGRAMM WEGWEISERINNEN 2022:

 

KUNSTKAMMER RAU:
DAS SIND MEINE MODERNEN FRAUEN - TAUSCHE MONET GEGEN MODERSOHN-BECKER
20. Februar  – 04. September 2022 // Kunstkammer

 

STELLA HAMBERG. CORPUS
bis zum 27. Februar 2022 // Neubau OG

 

BETTINA POUSTTCHI. FLUIDITY
bis zum 12. Juni 2022 // Neubau

 

UNWESEN UND TREIBEN
Auf dem Weg zu einer Dauerausstellung für Arp und Taeuber-Arp

03. April – 16. Oktober 2022 // Arp-Etage

 

BERLINDE DE BRUYCKERE
03. Juli 2022 – 08. Januar 2023 // Neubau

 

TIERISCH WAS LOS! TIERE UND IHRE MENSCHEN
18. September 2022 – 26. März 2023

Partner

Sammlung Rau für UNICEF

Förderer

logo 75 Jahre RLP

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Titelmotiv:

Bildnis Lee Hoetger vor Blumengrund | Paula Modersohn-Becker
1906 | © Museen Böttcherstraße, Bremen

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